Alcobaca - Costa Prata - Ferienwohnungen in Portugal

Costa Prata - Ferienwohnungen in Portugal
Alcobaca
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Alcobaca (Entfernung ca. 18 km)

Kloster von Alcobaca mit Vorplatz

Das ca. 18 km von den Casa Capitao Ferienwohnungen entfernte Alcobaca ist Sitz des gleichnamigen Kreises, dem Municepio de Alcobaca. Die Stadt hat eine Fläche von 3,2 km² und ca. 6.300 Einwohner. Alcobaca erhielt das moderne Stadtrecht im Jahre 1995.

Die Altstadt wird durch das Kloster (Mosteiro de Alcobaca), das 1989 in die Liste der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen wurde, und ein Kastell geprägt.
Sie wurde in den Jahren 2004â€2007 vollkommen zu einer verkehrsbeschränkten Zone umgestaltet, wobei auch der Klostervorplatz nach historischen Vorlagen neu angelegt wurde.

Auf der Straße nach Aljubarrota liegt das Nationale Weinmuseum (1968). Alcobaca und die Region sind bekannt für den Obstbau und für seine keramische und Glasproduktion.

In Alcobaca liegt mit dem Mosteiro de Alcobaca eines der größten, berühmtesten und ältesten Klöster des Landes. Die Entstehung des Klosters geht auf ein Gelübde von Afonso Henriques zurück. Nach der siegreichen Schlacht gegen die Mauren 1139 erfüllte der mittlerweile zum König ausgerufene Afonso sein Versprechen und schenkte dem Land eines der schönsten portugiesischen Klöster.

Mit dem Bau des Klosters wurde 1178 begonnen und im Jahre 1240 mit seinem ersten Abschnitt (Kirche und erster Kreuzgang) beendet. Die Anlage wurde ständig erweitert, so unter anderem mit drei weiteren Kreuzgängen.

Noch im Jahre 1755 wurde die Bibliothek erstellt, seiner Zeit eine der größten Portugals, bevor 1834 aufgrund staatlicher Anordnung Alcobaca wie alle anderen Klöster in Portugal schließen musste.

Kloster von Alcobaca
Burgruine von Alcobaca

Westlich und 70 Meter oberhalb des Klosters befinden sich die Ruinen der Burg von Alcobaca (Castelo de Alcobaca). Im 12. Jahrhundert stark zerstört, wurde sie von König Afonso Henriques ab 1147 und vor allem von seinem Nachfolger König Sancho I. (1154â€1211) wieder neu aufgebaut.

In der Folgezeit diente sie vor allem dem Schutz der Mönche vor den immer wieder einfallenden Mauren, wie in den Jahren 1184 und 1195, als das im Bau befindliche Kloster stark zerstört wurde.

1422 wurde das Castelo bei einem Erdbeben schwer beschädigt, jedoch wiedererrichtet. Die Außenmauern wurden 1952/53 teilweise wiederhergestellt.

Seit Beginn des neuen Jahrhunderts hat sich der Kreis Alcobaca auch den Beinamen Terra da Paixao zugelegt, was heißt Land der Leidenschaft oder auch der Passion. Dies geschah wohl in Anspielung auf die Liebesgeschichte zwischen König Pedro I. und Ines de Castro, die beide in im Querhaus der Abteikirche des Klosters von Alcobaca sich gegenüber stehenden Sarkophagen ruhen und auf ihre Wiederauferstehung am Jüngsten Tag warten, um sich als Erstes in ihre Augen zu sehen.