Óbidos - Costa Prata - Ferienwohnungen in Portugal

Costa Prata - Ferienwohnungen in Portugal
Obidos
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© 2010 Costa Prata - Ferienwohnungen in Portugal
 

Obidos (Entfernung ca. 28 km)

Wie ein gestrandetes Schiff liegt die kleine Stadt Obidos (6000 Einwohner) 79 m hoch auf einer felsigen Anhöhe oberhalb des Rio Vargem. Die als historisches Ensemble unter Denkmalschutz stehende Stadt ist von einer intakten, 13 m hohen, dreieckigen Ringmauer umschlossen.

Darüber befindet sich die Festung, auf deren zinnenbewehrter Mauer man entlanggehen sollte, denn von hier aus eröffnen sich überraschende Perspektiven: rote Dachlandschaften und labyrinthisch verwinkelte Gassen mit ihren strahlend weiß getünchten Häusern und blau abgesetzten Tür- und Fensterumrandungen.

überall ranken Oleander, Bougainvilleen und Gün über Mauern, Treppen und Fenstern.

Blick auf Óbidos
Burg von Óbidos

Über der Stadt thront das mächtige Castelo mit der Pousada do Castelo, zu dem die Rua Direita, eine enge, mit Blumen geschmückte Kopfsteinpflastergasse, hinführt.

Sehenswert sind weiter die Renaissancekirche Santa Maria (Praca de Santa Maria) mit einem Jean de Rouen zugeschriebenen Grabmal aus Anca-Stein. Im Kirchenschiff bezaubert die blaue Fliesenverkleidung - ein überzeugendes Beispiel für die gelungene Integration der Fliesen in die Innenarchitektur.

Die Kapelle der hl. Katharina besitzt Bilder der einheimischen Malerin und Kupferstecherin Josefa de Obidos (1634-1684), darunter eine Mystische Vermählung der hl. Katharina. Vor der Kirche unter einer gestuften Odikula sieht man den manuelinischen Cruzeiro da Memoria mit einer Pieta&xnbsp;.

Das Museu de Obidos im ehem. Pacos do Concelho an der Praca de Santa Maria besitzt eine kleine Sammlung portugiesischer Gemälde von Diego Teixeira, Antonio da Costa, Garcia Fernandes, Melchior Matos, Josefa de Obidos sowie Skulpturen aus dem 15. Jahrhundert.

Die Malerin Josefa de Obidos (1630–1684) lebte und arbeitete den größten Teil ihres Lebens in Obidos, wo sie auch gestorben und in der Kirche Sao Pedro beigesetzt ist.

Darüber hinaus werden im Museum auch Basreliefs, Barockmöbel, archäologische Funde und Waffen ausgestellt.

Auf halbem Weg zwischen Stadttor und Castelo steht ein reich ornamentierter Pelourinho (Schandpfahl). Dieser zeigt das Emblem der Dona Leonora, ein Krabbennetz. Der Schandpfahl war auch Zeichen des Stadtrechts von Obidos.

Der Schandpfahl

Vom 4. - 14. März  2010 fand in Obidos zum achten Mal das Internationale Schokoladenfestival statt, zu dem rund 200.000 Besucher erwartet werden. In dieser Zeit verwandeln sich die Straßen des mittelalterlichen Städtchens in eine Wunderwelt aus Schokolade. Überall gibt es Pralines und Törtchen zu kosten und von Skulpturen aus Schokolade über aufregende Tortenkreationen bis hin zum Bodypainting mit Schokolade jede Menge zu sehen.

Die besten Profikonditeure und Hobbykünstler zeigen während des Festivals in verschiedenen Wettbewerben ihr Können, bei denen u.a. der Chocolatier des Jahres gekürt wird. Weitere Wettbewerbe sind z.B. der Goldsmith's-Chocolate-Wettbewerb, bei dem Schmuckstücke aus Schokolade kreiert werden, oder der Wettbewerb um das beste Tortenrezept.

Dazu gibt es ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit vielen Tanzveranstaltungen, Shows und Theater. Außerdem findet ein Golfturnier statt und es gibt auch spezielle Angebote für Kinder wie z.B. das House of Children in dem die jungen Besucher neben Spielen und Malen auch einige Rezepte unter Anleitung und Aufsicht eines Profikochs ausprobieren können.

Weitere Informationen zum Schokoladenfestival finden Sie auf der Webseite des Festivals: www.festivalchocolate.cm-obidos.pt