Parque Nacional do Bucaco - Costa Prata - Ferienwohnungen in Portugal

Costa Prata - Ferienwohnungen in Portugal
Parque Nacional do Bucaco
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Parque Nacional do Bucaco (Entfernung ca. 154 km)

Der Park gilt zu Recht als eine der schönsten Anlagen des Landes, von dem der Volksmund sagt, dass Bucaco der Monarch der Berge ist und der Herr der Einsamkeit«.

Schmale Wege führen an Bächen und Teichen entlang, vorbei an ineinander verschlungenen Pflanzen, an Steineichen und Mimosen, afrikanischen, indischen und mexikanischen Zedern, Lorbeerbäumen, Baumheiden, Erdbeerbäumen oder stämmigen Filirien.

Mehr als 700 verschiedene Baumarten wurden aus dem Libanon, aus Goa und vom Ganges, aus Kreta, Amerika und Italien eingeführt: so zum Beispiel der jahrhundertealte Ginkgobaum, der den Wasserfall bewacht, der tasmanische Eukalyptus ebenso wie Ulme und Atlaszeder.

Im Park gibt es Kapellen mit den Leidensstationen Christi, Grotten und Höhlen, kleine Seen und Brunnen.

Den von Benediktinermönchen im 6. Jh. angelegten, 480 ha großen Wald durfte auf päpstliche Anordnung keine Frau betreten. Papst Urban VIII. drohte 1653 jedem mit Exkommunizierung, der auch nur einen einzigen Baum fällen würde.

Karmelitermönche, die 1628 an der Stelle der ehem. Einsiedelei ein kleines Kloster gründeten, pflegten und hegten diesen einzigartigen Park. Sie legten auch die 5700 m lange Umfassungsmauer an mit zehn, zum Teil herrlich geschmückten Toren.

Im Zentrum des Parks steht die Sommerresidenz der königlichen Familie, in der heute ein Luxushotel untergebracht ist. Sie wurde erst 1887 errichtet.

König Carlos I. ließ neben dem kleinen Karmeliterkloster von dem italienischen Theaterarchitekten Luigi Manini (1848-1911) einen Sommerpalast im neomanuelinischen Zuckerbäckerstil erbauen.

Der mit einem 40 m hohen Turm, Skulpturen und bizarren Details reichverzierte Prunkbau wurde bereits 1909 in ein Hotel umgewandelt.

Im Innenraum stellen aufwendige Fliesenbilder bekannte historische Ereignisse dar: Auf der Veranda erkennt man Episoden aus den ›Lusiaden‹ von Camões.

Im Spielsalon sind ›Schäferspiele‹ sowie die Darstellung der ›Einnahme von Ceutao zu sehen - ein Werk des Keramikkünstlers Jorge Colaco.

In der einstigen Klosterkirche erinnern Gemälde an die Geschichte des Klosters. In einer der korkverkleideten Mönchszellen soll Wellington vor der Schlacht am 28. September 1810 gegen die französischen Truppen gebetet und geschlafen haben.

Das englisch-portugiesische Heer entschied den Kampf für sich.

Der Parque Nacional do Bucaco ist eine der schönsten Parkanlagen Portugals und auf jeden Fall einen Ausflug wert.

Hinweis: Als Tagesausflug von den CasaCapitao Ferienwohnungen erreichen Sie den Park mit dem PKW in ca. zwei Fahrstunden.

Eine Wegbeschreibung finden Sie hier.