Peniche - Costa Prata - Ferienwohnungen in Portugal

Costa Prata - Ferienwohnungen in Portugal
Peniche
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Peniche (Entfernung ca. 52 km)

Seefestung in Peniche: Forte da Consolacao Seefestung in Peniche: Forte da Consolacao

Die Nähe zum Meer prägt das wirtschaftliche Leben in Peniche: Hier werden Langusten, Sardinen und Thunfisch verarbeitet. Das betriebsame Fischerstädtchen (15 000 Einwohner) liegt auf einer Halbinsel, die durch einen Sanddamm mit dem Festland verbunden ist. Am westlichen Ende liegt Cabo Carvoeiro mit dem 25 m hohen Leuchtturm und den bizarr geformten imposanten Felsklippen Nau dos Corvos (Rabenschiff), Ponte de Papoa und Verandas dos Pilates. Vom Kap aus hat man einen guten Blick auf die 12 km nordwestlich gelegenen Berlenga-Inseln.

Im 17. Jh. sicherte die von Filippo Terzi erbaute Festung Forte da Consolacao die Stadt Peniche. An der stärksten und gefürchtetsten Seefestung Portugals wurde drei Jahrhunderte lang gebaut. Wo zur Zeit der Salazar-Diktatur politische Häftlinge gelitten haben, befindet sich heute ein kleines Museu Regional mit einer archäologischen und kunstgewerblichen Abteilung.

Azulejos und Skulpturen schmücken die sehenswerten Barockkirchen der Stadt. Die Igreja de Nossa Senhora da Ajuda (17.-18. Jh.) besitzt wertvolle Azulejos mit Diamantschliff (in der Sakristei) und ausgezeichnete Skulpturen. Die Igreja da Misericerdia zeigt zwei Gemälde von Josefa de Obidos sowie Azulejos aus dem 17. Jh. Die Igreja de Sao Pedro wird von einer bemalten Holzdecke und einem Talha-Dourada-Retabel aus der Barockzeit geschmückt.

Ein einzigartiges Vogelschutzgebiet und Paradies für Taucher und Angler findet man auf der Berlenga-Inselgruppe, die nach einer einständigen Bootsfahrt erreicht ist. Die Inseln bilden eine kleine, wilde Gruppe aus rotem Granit. Nur die etwa 1,4 km lange, bis zu 800 m breite und bis zu 88 m hohe Hauptinsel Berlenga Grande wird im Sommer von einigen Fischern bewohnt. Überall brüten Seemöwen und Eiderenten, nur notdürftig bedeckt Gras den nackten, rötlichen Fels.

Eine spektakuläre, nabelschnurartige Brücke verbindet Berlenga Grande mit dem Castelo de Sao Joao Baptista (Mitte des 17. Jh.), in dem heute eine Jugendherberge Unterkunft bietet: mit Sonnenterrassen auf den Schutzwällen, Apartments in den Kasematten und einem Restaurant, in dessen Fensterrahmen früher Geschütze standen, um die Insel gegen maurische, englische und französische Piraten oder feindliche Schiffe zu verteidigen.

In der Festung, die zu den eigenartigsten portugiesischen Militärbauten zählt, wurde 1666 die Hochzeit zwischen dem unglücklichen AfonsoVI. und der schönen Maria Francisca Isabel von Savoyen gefeiert.

Südlich vom Kastell leitet der 70 m lange natürliche Meerestunnel Furado Grande zu der engen Felsenbucht Cova do Sonho hin. Besonders zauberhaft ist die unterhalb des Forts gelegene Gruta Azul (Blaue Grotte). Eine Treppe führt zum Leuchtturm an der höchsten Stelle der Insel, von hier aus fährt ein markierter Weg rund um das Eiland (ca. 1 1/2 Std.).

Höhepunkt ist eine Bootsfahrt zu den Felsenriffs, Höhlen und kleineren Inseln (Vermittlung am Hafen oder im Gasthaus). Weitere kleine felsige Eilande sind z. B. Berlenga Pequena, die Estelas (18 Felsen), Forcadas (Riffe) und Farilhaes sowie zahlreiche Riffe und Felsklippen, die besonders von Unterwassersportlern als Tauchrevier geschätzt werden.